Kolumne Dezember 2007
Es gibt Dinge, von denen man glaubt, die kann es gar nicht geben. Man stelle sich vor, rund 1000 grün uniformierte Briefzusteller protestieren mit freundlicher Unterstützung ihres Arbeitsgebers, der PIN MAIL AG, vor dem Brandenburger Tor. Zu meinem großen Erstaunen stellte ich jedoch bald fest, dass die Schar der Demonstranten nicht etwa für den geplanten Mindestlohn von neun Euro im Osten und 9,80 Euro im Westen kämpft. Sondern an ihrem Hungerlohn selbst festhalten will.