Kolumne 9. Januar 2012
„Wenn jemand in ‚Bunte’ nicht vorkommt, kommt er unter Umständen auch im öffentlichen Bewusstsein nicht vor“ orakelte schon vor fünf Jahren Patricia Riehl, Chefredakteurin des kunterbunten Wochenblattes. Was für die Promipostille mit Bewegungszwang in Wartezimmern aller Art gilt, kann selbstverständlich auch für das Massenblatt BILD gelten. Hat doch schon ein ehemaliger Bundeskanzler offenherzig bekannt, dass er zum Regieren nur „BILD, Bams und die Glotze“ brauche.