Kolumne Juni 2008
Oberflächlich betrachtet sind die Sozialdemokraten und ihr zäher Vorsitzender derzeit zu beneiden. Wer erfährt sonst noch so viel Aufmerksamkeit, Zuwendung und fürsorgliche Belagerung? Das zählt in der Mediendemokratie. Über alle Parteigrenzen hinweg machen sich alle Sorgen. Wollen nichts als helfen. Machen sich ausufernd Gedanken über den besten aller Kandidaten, mit dem die älteste aller Parteien mit Aussicht auf den größtmöglichen Erfolg in die Mutter aller Wahlschlachten 2009 ziehen soll.